Bodenverkehrsdienst- Beschäftigte bundesweit reichen Arbeitgebern die Hand

Offener Brief an Branche: Gemeinsame Standards setzen, damit fliegen sicher bleibt!

Berlin, 26.01.2017 ver.di Delegierte aus nahezu allen deutschen Verkehrsflughäfen und Bodenverkehrsdienstunternehmen trafen sich heute zum Thema existenzsichernde, gesundheitserhaltende und qualifizierte Arbeitsbedingungen an den deutschen Verkehrsflughäfen.

Dabei wurde einmal mehr klar. Wir, die Beschäftigten haben unsere Hausaufgaben gemacht. Trotz und gerade wegen der brutalen Preiskonkurrenz unserer Unternehmen untereinander ist allen ver. di Mitgliedern im BVD deutschlandweit klar: Nur durch gemeinsame, verantwortbare Standards bei der Entlohnung, dem Personaleinsatz und der Qualifizierung können die sicherheitsrelevanten Tätigkeiten des BVD dem Preisdruck der Fluggesellschaften entzogen werden.
Nur durch einen Branchentarifvertrag bleibt Fliegen auch in Zukunft sicher!

Um diesen zügig umsetzen zu können sind nun alle Unternehmen der Branche aufgefordert, mit ver.di in Verhandlung zu treten.
Dazu haben wir folgenden offen Brief an alle Arbeitgeber formuliert und verabschiedet.

Offener Brief BVD
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Der Brief wurde u.A. unterzeichnet von ver.di Vertreter/innen der Flughäfen Frankfurt, München, Hamburg, Köln, Stuttgart, Düsseldorf, Nürnberg, Köln und ihren ausgegründeten BVD Töchtern, WISAG Berlin, Hamburg, Köln, Aviation Handling Services (AHS, gehört 7 Flughäfen), Aviapartner und Acciona.

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