• 05.11.2015 Hamburg

    „Ich arbeite am Hamburger Flughafen“, das klingt erst mal gut. Das klingt nach einem interessanten und sicheren Arbeitsplatz, nach internationalem Flair. Selten denkt man dabei an Niedriglöhne und prekäre Jobs. Doch in den letzten Jahren haben sich die Arbeitsbedingungen bei den Bodenverkehrsdiensten (BVD) am Hamburger Flughafen erheblich verschlechtert.

  • 05.11.2015 Hannover: AHS

    Die AHS betreut Airlines über die Abteilungen OPS (Operations), die Passage (Check-In), das Ticketing und das Lost and Found für Gepäckprobleme. Gesellschafter der AHS Hannover Aviation Handling Services GmbH sind die Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH (51,0 %) und die AHS Aviation Handling Services GmbH (49,0 %).

    Wir sind ca. 180 Kollegen und, in der überwiegenden Mehrheit, Kolleginnen. Einige KollegInnen bei der AHS Hannover haben zuvor bei einer Airline gearbeitet und verfügen über einen entsprechenden Trainingshintergrund. Neue KollegInnen bekommen ein Basistraining und werden dann „on the job“ geschult. Quereinsteiger sind gern gesehen.

  • 05.11.2015 Frankfurt: Acciona

    Der zweite Abfertiger am Flughafen Frankfurt ist seit 2001 die Firma Acciona Airport Services GmbH.

    Aktuell sind bei Acciona in Frankfurt ca. 900 Mitarbeiter in den Bereichen: Flugzeugabfertigung (Rampe), Check-In und Top-Kunden-Service der Lufthansa direkt beschäftigt. Hiervon sind ca. 10% befristet beschäftigt. Dazu kommen noch ca. 200 LeiharbeitnehmerInnen.

  • 05.11.2015 Düsseldorf: Aviapartner

    Aviapartner ist ein Groundhandler aus Belgien und vertreten in sieben Ländern mit 37 Stationen. Insgesamt beschäftigt Aviapartner über 7000 Mitarbeiter.

    Die Station Düsseldorf ist die größte Station im Netzwerk und beschäftigt rund 879 Mitarbeiter. Wir fertigen 85% des Flugaufkommens am Düsseldorfer Flughafen ab. Unser Aufgabenfeld ist die Flugzeugabfertigung, Passagen Check-In, Lost& Found, Gepäckabfertigung, Ramp-Koordination, OPS. Wir sind somit einer der wenigen Fullhandler der Branche....

  • 04.11.2015 Frankfurt: Fracares

    Umsetzung tarifvertragliche Regelung

    ver.di und Arbeitgeber führen erste Gespräche

    im August 2015 hatten wir euch per Flugblatt und im September 2015 auf der Betriebsversammlung informiert, dass der Arbeitgeber FraCareS die tarifvertragliche Regelung aus dem TVöD (§6 Ausgleich für dienstplanmäßig freie Tage an Wochenfeiertagen), seit 2008 nicht umgesetzt hat. Auch wenn die Ausschlussfrist zu Geltendmachung nach 6 Monaten verfällt, kann aus unserer Sicht dieser Fehler nicht einfach hingenommen werden.

  • 04.11.2015 Dresden/Leipzig: PG

    Die PortGround GmbH (PG) ist als Bodenverkehrsdienstleister an beiden Standorten tätig, in Dresden als alleiniger Anbieter für Flugzeugabfertigung und Cargohandling, in Leipzig operiert dazu noch die DHL als Selbstabfertiger auf dem Vorfeld. Die PG ist neben den Flughafengesellschaften eine 100%-Tochter der Mitteldeutschen Flughafen AG mit Sitz am Flughafen Leipzig und einer Niederlassung in Dresden. Sie ist integriert in den gemeinsamen ver.di Haustarifvertrag der Unternehmensgruppe.

  • 04.11.2015 Stuttgart

    Die Verantwortlichen für die Planung des Winterdienstes haben ihr Konzept für die kommende Saison vorgestellt: Bei einer Wettervorhersage, die Schnee sagt, sollen Kolleginnen und Kollegen der Winterdienst-Rufbereitschaft vorsorglich nachhause geschickt werden. Hintergrund ist, dass das Arbeitszeitgesetz die Arbeitszeit auf 10 Stunden begrenzt. In den vergangenen Jahren gab es im Winterdienst ab und an Verstöße gegen diese gesetzlichen Vorgaben. Verständlicherweise möchte der Arbeitgeber nicht gegen die Höchstarbeitszeit verstoßen und plant daher, die Kolleginnen und Kollegen der Winterdienst-Rufbereitschaft bei entsprechender Wetterlage vorsorglich nachhause zu schicken.

  • 04.11.2015 Köln/Bonn: Aviation

    Die AHS am Flughafen Köln-Bonn ist das größte Handlings Unternehmen am Köln Bonn Flughafen und bedient fast alle Kunden. Gesellschafter der AHS Köln Aviation Handling Services GmbH ist der Flughafen Köln/ Bonn GmbH (49 %) und die AHS Aviation Handling Services GmbH (51 %).

    Die Beschäftigten betreuen verschiedene Airlines wie z.B. Germanwings, Lufthansa, Aegean Airlines, Air Berlin, Condor, Germanwings, Easy Jet, Ryanair, Tuifly, Turkish Airlines und viele andere Fluggesellschaften über die Abteilungen OPS (Operations), die Passage (Check-In), das Ticketing und das Lost and Found für Gepäckprobleme.

  • 04.11.2015 München: Swissport Losch

    Wer mit dem Flugzeug am Flughafen München ankommt oder abfliegt, wird sich in der Regel nicht unbedingt in erster Linie für die Arbeit der Mannschaften am Boden interessieren. Trotzdem ist ein Blick auf die Verhältnisse, unter denen die Mannschaften der Bodenverkehrsdienste arbeiten, nicht uninteressant. Ohne ihre Arbeit könnte kaum ein Flieger abheben. Swissport Losch am Flughafen München sorgt ungefähr - 700 Mitarbeitern dafür, dass zwischen und 40 und 45% aller in München verkehrenden Flüge ordentlich abgefertigt werden, darunter die Lufthansa Cityline – also Kurzstreckenverkehr.

    Swissport Losch ist ein Joint Venture. Beteiligt sind einerseits die Aktiengesellschaft Swissport - wie der Name schon zu erkennen gibt, aus der Schweiz - und das Familienunternehmen Losch vom Stuttgarter Flughafen, wobei Swissport die Mehrheitsbeteiligung innehat.

  • 04.11.2015 Stuttgart

    Seit einigen Jahren nimmt der Leistungsdruck am Arbeitsplatz stetig zu.

    Neue Aufgaben und neue Techniken, aber auch Personalmangel und hohe Krankenzahlen führen zu Arbeitsverdichtung, mehr Verantwortung und Stress.

    Die Überlastungsanzeige zeigt dem Arbeitgeber an, dass trotz größter Sorgfalt bei der Arbeit die Gefahr besteht, dass die Arbeitsaufgaben nicht mehr ordnungsgemäß erfüllt werden können. Es wird damit auf inakzeptable Arbeitsbedingungen hingewiesen.

  • 28.10.2015 Hamburg

    Die FHG will eine neue Tochtergesellschaft für die Bodenverkehrsdienste (BVD) gründen, die dann gleichzeitig Muttergesellschaft von GroundStars, Cats, Stars, AHS und der Aerotronic wird.

    „Der ARBEITGEBER möchte mit der neuen Gesellschaft „Leistungen aus einer Hand“ anbieten und meint, dass dies auch positiv für die Mitarbeiter bei den BVD sein könnte.“

    VER.DI Vertrauensleute und die Tarifkommissionen nehmen den Arbeitgeber gern beim Wort.

  • 27.10.2015 München: SGM

    Liebe ver.di Mitglieder bei der SGM,

    mit Aushang vom 21.10.2015 werdet ihr und die Belegschaft der SGM, von euren Geschäftsführern Ott und Jooß informiert, dass gegen den Flughafen München betreuenden ver.di Funktionär Strafanzeige gestellt wird, wenn dieser seine Behauptungen in der Presse nicht widerruft.

    In unserer Presseerklärung vom 16.10.2015 geben wir an, dass nach unseren Recherchen die Flughafenfeuerwehr nicht über die entsprechenden Geräte verfügt und wir daher davon ausgehen,...

  • 20.10.2015 Frankfurt: Fraport

    Die Fraport AG trat an ver.di heran, um Gespräche über verschiedene Themenkomplexe zu führen, die den Hauptfokus auf den Geschäftsbereich BVD legen. Laut Arbeitgeber befindet sich der Bereich Bodenverkehrsdienste weiterhin in einem Defizit in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrages und erbringt somit seit Jahren keinen „positiven Wertbeitrag“ für das Gesamtunternehmen.

  • 20.10.2015 Frankfurt: APS/Fraport

    Für uns als verantwortungsvolle Gewerkschaft, stellt sich natürlich die Frage, ob die vom Unternehmen Fraport dargestellten Bedrohungsszenarien und Zahlen auch einer Überprüfung standhalten, kurz: Ob das alles auch so stimmt?!

    Daher haben die Tarifkommissionen von Fraport und APS sofortige Überprüfungen beschlossen und diese beim Arbeitgeber eingefordert.

  • 16.10.2015 München: SGM

    Die Vorgänge rund um die Erkrankungen bei der Sicherheitsgesellschaft am Flughafen München GmbH (SGM), die zu 100 % dem Freistaat Bayern gehört, werden erscheinen immer dubioser.

    Nach Informationen, die der Gewerkschaft ver.di vorliegen, sind derzeit 150 Beschäftigte der SGM arbeitsunfähig erkrankt. Ob alle Erkrankungen auf die Vorfälle mit den defekten Sprengstoffsuchgeräten zurückzuführen sind, ist allerdings nicht nachprüfbar. Von Betroffenen wurde mitgeteilt, dass mittlerweile auch heftige Nierenschmerzen auftreten. Sechs Beschäftigte finden sich immer noch in stationärer Behandlung.

  • 09.10.2015 München: SGM

    Wie berichtet sind mindestens 60 Beschäftigte der Sicherheitsgesellschaft am Flughafen München GmbH (SGM) erkrankt, 20 davon sind in klinischer Behandlung. Ursache für die Erkrankungen sind offensichtlich Ausdünstungen von neu eingesetzten Geräten zur Sprengstoffkontrolle..