Zehntausende Beschäftigte an den deutschen Verkehrsflughäfen sorgen Tag für Tag mit harter Arbeit für einen sicheren und reibungslosen Flugverkehr.

Das Problem:

Wir, ver.di Aktive aus fast allen BVD Unternehmen und Flughäfen in Deutschland, haben viele von Euch im Sommer in einer Umfrage befragt: Wo liegen die größten Probleme bei der Arbeit im Bodenverkehrsdienst BVD? Die Botschaft ist klar: Die Arbeitsbedingungen müssen viel besser werden.

  • Oft keine sicheren Arbeitsplätze und niedrige Bezahlung

  • kaum Gesundheitsschutz

  • zu wenig Einarbeitung / Qualifizierung

Die Lösung:

Wir wollen: Ein Tarifvertrag für alle! - Für alle Beschäftigten.

  • An allen Flughäfen. In Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Berlin, Hamburg, Bremen, München, Stuttgart, Hannover, Nürnberg, Dresden/Leipzig, Saarbrücken etc.

  • In allen Unternehmen im BVD.

Wir brauchen bundesweite Standards

  • für eine existenzsichernde Arbeit. Das Gehalt im BVD muss reichen für die Miete, für ein Auto, die Familie und Urlaub.

  • für angemessenen Gesundheitsschutz. Die schwere Arbeit im BVD darf nicht mehr krank machen.

  • eine einheitliche Qualifizierung der Beschäftigten. Gleiche Ausbildung / Einarbeitung für alle!

Unser Plan:

Die Fluggesellschaften und die BVD Unternehmen werden das nicht lustig finden. Denn mehr Geld und bessere Bedingungen für uns bedeutet weniger Gewinn für sie. Deshalb müssen wir mehr zusammen halten und noch mehr werden.

ver.di Kollegen und Kolleginnen aus fast allen Flughäfen Deutschlands haben sich deshalb zusammen geschlossen (bundesweiter Tarifausschuss BVD). Wir sprechen uns ab und tauschen uns aus. Wir informieren uns und haben eine Befragung organisiert (siehe Rückseite). Wir haben alle dieselben Probleme und müssen mit einer Stimme sprechen. Wir sind ab jetzt online auf www.verdi-airport.de

Dafür brauchen wir dich:

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Das sagen über 2.000 Kollegen und Kolleginnen aus dem BVD an den deutschen Flughäfen (Rampe, Vorfeld, Check-in, Passage, OPS...):

  • Arbeitgeber droht indirekt mit Arbeitsplatzverlust durch
    Drittanbieter

    Kommentar von: Udo Seyferth - 11.11.2015, 10:47
  • Die Rechnung geht nicht auf

    Die nationalen und europäischen Fluggesellschaften setzen die Bodenabfertigungsdienstleister unter Druck, weil sie dem Druck der Konkurrenz aus Arabien sonst nicht standhalten können. Kosten senken, heißt die Devise.
    Aber das ist eine Milchmädchenrechnung erster Güte ! Denn sinkt der Abfertigungspreis für die hiesigen Airlines, muss er er auch für die arabischen Airlines sinken. Unterm Strich wird also gar nichts gewonnen.
    Im Gegenteil, es wird immer mehr Verlierer geben, angefangen bei den Bodenverkehrsdiensten bis hin zu den unprofitablen Fluggesellschaften.
    Das Motto der Airlines heißt also : "Wenn ich schon untergehe, dann ziehe ich soviele Andere mit, wie ich nur kann". Dem muss langsam mal Einhalt geboten werden.

    Kommentar von: Hein Dralle - 12.11.2015, 15:28
  • Wer abgefertigt will muss zahlen...

    Sicherlich ist das auch Global zu betrachten. Egal wer wo abgefertigt werden will, muss zahlen. Erstmal die Hausaufgaben in Deutschland bewältigen, darüber hinaus auch international organisieren.
    Wir haben es als Aktive Verdiener geschafft in Deutschland erstmalig die Flughäfen/Dienstleister an einen Tisch zu bekommen mit einer gemeinsamen Zielsetzung.
    Die Belegschaft muss abgeholt werden. Und jeder für sich selbst und wir gemeinsam sollten den Anspruch haben gestalten zu wollen, sowie Verantwortung zu übernehmen, insbesondere dann, wenn es um unsere gemeinsame Zukunft geht.

    When we fight, we win!

    LG aus Frankfurt

    Kommentar von: Hakan Bölükmese - 12.11.2015, 22:16

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